KI hilft dort am meisten, wo sie Ihre eigenen Unterlagen kennt: Verträge, Angebote, Protokolle, Kundenfeedback. Genau diese Daten gehören aber nicht in öffentliche KI-Tools. Vier von zehn Unternehmen in Deutschland gehen davon aus, dass Beschäftigte trotzdem private KI-Tools nutzen. Nur 26 Prozent stellen selbst einen Zugang zu generativer KI bereit (Bitkom, 21. Oktober 2025, 604 Unternehmen ab 20 Beschäftigten).
Auf der it-sa 2026 in Nürnberg zeigen wir vom 27. bis 29. Oktober erstmals öffentlich, wie Ihr Team mit echten Unternehmensdaten arbeiten kann, ohne dass der Datenschutz nein sagen muss. Dahinter steht SecureCloud kAI, der KI-Assistent für Ihr ganzes Team. Sie beschreiben eine Aufgabe in eigenen Worten, kAI erledigt sie mit Ihren Unterlagen und mit den Rechten, die bei Ihnen schon gelten. Was regelmäßig anfällt, übernimmt ein eigener Agent nach Zeitplan.
Ein Beispiel: „Werte das Kundenfeedback aus Q3 aus und schick dem Team bis Montag eine Präsentation.“ kAI zerlegt den Auftrag in Schritte. Zuerst durchsucht kAI die angebundenen Quellen, wertet danach die Rückmeldungen aus und erstellt die Folien. Am Ende liegt ein E-Mail-Entwurf an das Team bereit.
Das Ergebnis kommt als fertige Datei zurück, ob Excel, Word, PowerPoint oder PDF, als Download direkt im Chat. Jede Antwort aus Ihren Unterlagen nennt Dokument und Stelle. Die E-Mail verschickt kAI erst, wenn Sie sie freigeben.
Ein Agent in kAI arbeitet wie ein Kollege mit Stellenbeschreibung. Er hat eigene Anweisungen, eigenes Wissen, seine Werkzeuge und ein festes Modell. Sie beschreiben ihn in einem Satz, die Bauhilfe von kAI schlägt den Plan vor. Danach testen Sie ihn, veröffentlichen ihn bewusst und teilen ihn mit Ihrem Team. Wer ihn nutzt, arbeitet mit den eigenen Rechten.
Ein Agent arbeitet auf Zuruf oder nach Zeitplan, täglich, werktags, wöchentlich oder monatlich. Der Sicherheitslücken-Radar zum Beispiel sucht werktags um acht nach neuen Lücken für FortiGate, Exchange und ESXi und meldet, was heute zu tun ist. Das Ergebnis liegt im Web und kommt auf Wunsch als Direktnachricht in Microsoft Teams oder Slack. Die Suchbegriffe der Websuche gehen dabei an den Suchanbieter Brave.
Für den Start gibt es sieben Vorlagen, darunter den Vertragsprüfer, den Ausschreibungs-Analysten und die Meeting-Nachbereitung. Aus jeder wird Ihre eigene Kopie, die Sie anpassen.
kAI durchsucht nur, was die angemeldete Person selbst öffnen darf, und prüft jeden Treffer gegen ihre Rechte. Auch ein geteilter Agent bekommt keinen Generalschlüssel. Jede Antwort aus Ihren Unterlagen nennt die Fundstelle und bleibt damit überprüfbar.
Angebunden werden zwei Arten von Systemen. Quellen wie SecureCloud, SharePoint oder Confluence macht kAI durchsuchbar. Neue Quellentypen bleiben gesperrt, bis Ihre IT sie je Gruppe freigibt. Als Werkzeug arbeitet kAI in SecureCloud, Microsoft 365, Slack und Atlassian mit Jira und Confluence, immer mit dem persönlichen Konto der jeweiligen Person. Weitere Integrationen wie HubSpot oder GitLab gibt Ihre IT frei.
Pro Chat wählen Sie zwischen „Nachfragen“ und dem Auto-Modus, sofern Ihre IT den Auto-Modus für Ihre Gruppe freigibt. Im Auto-Modus erledigt kAI Schritte ohne Wirkung nach außen selbst, etwa Nachsehen, Lesen und Rechnen. Ein eigenes Prüfmodell bewertet dabei jeden einzelnen Schritt.
Eine Mail, einen Termin oder eine Nachricht legt kAI Ihnen vorher als Karte vor, mit Empfänger und vollständigem Text. Verschickt wird erst nach Ihrem Klick, auch im Auto-Modus. Die einzige Ausnahme nennen wir selbst. Im Auto-Modus darf kAI Dateien privat in SecureCloud ablegen und einen Freigabelink erstellen. Verschicken darf kAI den Link nicht.
kAI ist an kein einzelnes Sprachmodell gebunden. Pro Chat wählen Sie zwischen Modellen von Anthropic, OpenAI, Alibaba, Z.ai und DeepSeek. Bei jedem Modell zeigt kAI, wer es betreibt und wo es rechnet.
Die offenen Modelle laufen bei europäischen Betreibern in der EU. Eines davon, Qwen3.8 27B, wird laut Anbieter bei IONOS in Berlin betrieben. Weitere Modelle mit Betrieb in Deutschland sind in Vorbereitung. Claude von Anthropic rechnet in EU-Regionen von AWS, GPT von OpenAI bei Microsoft Azure im Europäischen Wirtschaftsraum. Bei beiden steht im Produkt „EU-Region, US-Konzern“, und Ihre IT schaltet sie je Gruppe ab, wenn sie das möchte. Neue Modellgenerationen stehen ohne Projekt auf Ihrer Seite bereit.
In der Administration legt Ihre IT fest, was für alle, für Gruppen oder einzelne Personen gilt: Modelle und Standardmodell, Werkzeuge bis zur einzelnen Aktion, auch Websuche und Code-Ausführung, und ob der Auto-Modus zur Verfügung steht.
Jede Person hat ein monatliches KI-Kontingent. Was darüber hinausgeht, wird nach Verbrauch abgerechnet, und Ihre IT kann Limits je Person oder Gruppe setzen. Das Audit-Log hält Ereignisse und Freigabe-Entscheidungen fest, bei Freigaben ohne die Inhalte, und lässt sich exportieren.
kAI läuft in unserer Cloud, für Ihr Team ist nichts zu installieren. Sie nutzen den Assistenten im Browser, am Rechner wie auf dem Handy, und als Direktnachricht in Microsoft Teams und Slack. Dort schreiben Sie kAI direkt an oder mit „@“ einen bestimmten Agenten. Unsere Server stehen in Deutschland, und Aufgaben laufen dort weiter, auch wenn Sie den Laptop zuklappen.
SecureCloud kAI gibt es als eigenes Produkt und als Erweiterung für bestehende SecureCloud-Kunden. Für Bestandskunden ist der Weg besonders kurz, denn ihre Dateien liegen schon bei uns und kAI arbeitet direkt mit ihnen.
Ein Ja zur KI hängt an Bedingungen. Diese sechs Punkte gehen wir mit Ihnen vor dem ersten Pilotprojekt durch:
Die Siegel der SecureCloud GmbH, ISO/IEC 27001 zertifiziert (TÜV Rheinland) und BSI C5 testiert, gelten für unsere bestehenden Cloud-Dienste. Für kAI als neuen Dienst gibt es noch kein eigenes Testat. Mehr zu unseren Nachweisen finden Sie auf der Seite zu den Zertifizierungen. Anbieter ist die SecureCloud GmbH aus Neumarkt in der Oberpfalz. kAI ist neu, und wir starten mit Pilotprojekten.
Bis Donnerstag, 29. Oktober, finden Sie uns auf der it-sa in Halle 7A, Stand 7A-216. In einer Demo zeigen wir Ihnen kAI an einem Ablauf aus Ihrem Haus. Demo anfragen.
Sie nutzen SecureCloud bereits? Dann buchen Sie Ihre kAI-Demo direkt in unserem Terminkalender für Bestandskunden. Alle Funktionen im Überblick finden Sie auf der Produktseite von SecureCloud kAI.
SecureCloud kAI ist der KI-Assistent für Ihr ganzes Team. kAI beantwortet Fragen aus Ihren Unterlagen mit Fundstelle, erledigt Aufgaben und übernimmt Wiederkehrendes mit eigenen Agenten.
Die Plattform betreibt SecureCloud in Deutschland. Die Modelle rechnen in der EU, eines laut Anbieter in Berlin. Claude und GPT laufen in EU-Regionen von AWS und Azure und sind je Gruppe abschaltbar.
Nein. kAI prüft jeden Treffer gegen die Rechte der fragenden Person, auch bei geteilten Agenten. Nur Wissensdateien, die Sie einem Agenten mitgeben, sehen alle, mit denen Sie ihn teilen.
Nein. Mails, Termine und Nachrichten verschickt kAI erst nach Ihrem Klick, auch im Auto-Modus. Dort darf kAI nur Dateien privat ablegen und einen Freigabelink erstellen.
Als Werkzeug SecureCloud, Microsoft 365, Slack und Atlassian (Jira, Confluence), jeweils mit dem Konto der Person. HubSpot, GitLab und weitere Quellen gibt Ihre IT je Gruppe frei.
Den Preis nennen wir nach Umfang. Ein monatliches KI-Kontingent je Person ist enthalten, Mehrverbrauch wird abgerechnet, Limits setzt Ihre IT. kAI gibt es auch als Erweiterung für SecureCloud-Kunden.