Version 1.1.0 der SecureCloud App ist seit dem 23. Juli 2026 live, für iOS und Android. Das Update dreht sich um drei Dinge, die Sie täglich anfassen: die Anmeldung, den Umgang mit Dateien und den Umgang mit Bildern. Die größte Änderung ist die Integration in den Dateimanager des Geräts. Damit wird SecureCloud zu einem Speicherort, den Ihr Gerät genauso behandelt wie jeden anderen.
Alles Folgende spielt sich in einem der vier Bereiche in der unteren Leiste ab: Bibliotheken für Ordner und Dateien, Favoriten für alles, worauf Sie regelmäßig zugreifen, Aktivitäten für die Änderungen und Einstellungen. In einer Bibliothek sehen Sie Ihre Ordnerstruktur, die Aktionen pro Datei und welche Dateien offline verfügbar sind - und Dateien öffnen direkt in der App.
Bisher war die App der einzige Weg in Ihre Bibliotheken, wenn Sie am Smartphone oder Tablet gearbeitet haben. Mit 1.1.0 aktivieren Sie in den Einstellungen einmal die Option „Im System-Dateimanager anzeigen" - und SecureCloud erscheint als Speicherort im Dateimanager des Geräts: unter iOS in der Dateien-App neben iCloud Drive und dem lokalen Speicher, unter Android im System-Dateimanager.
Von dort verhält sich SecureCloud wie jeder andere Speicherort:
Der praktische Effekt: SecureCloud ist kein separates Ziel mehr, das Sie eigens ansteuern. Sie hängen einen Vertrag direkt aus der Bibliothek an eine E-Mail an, speichern einen Scan aus der Scan-App in den Kundenordner und ziehen eine Datei in die Anwendung, in der Sie ohnehin gerade arbeiten. Kein Umweg, kein Herunterladen-und-wieder-Hochladen und keine zweite Kopie, die im Download-Ordner liegen bleibt. Änderungen synchronisiert die App automatisch zurück.
Wenn Ihre Organisation Single Sign-on nutzt, bietet die App das jetzt direkt im Login-Screen an. Über den gewohnten Feldern für E-Mail-Adresse und Passwort erscheint die Schaltfläche „Mit SSO anmelden", die App übergibt an die Login-Seite Ihres Identity Providers, und nach der Authentifizierung landen Sie direkt in Ihren Bibliotheken.
Zwei Details dazu: Die SSO-Schaltfläche erscheint nur bei Konten, für die Single Sign-on tatsächlich eingerichtet ist - niemand landet in einer Sackgasse. Und Sie nutzen weiterhin Ihren bestehenden Account. Für mobil gibt es keine zweite Identität.
Bilddateien zeigen jetzt ein Vorschau-Thumbnail statt eines allgemeinen Symbols. Klingt kosmetisch und ist die Änderung, die zuerst auffällt: Ein Ordner mit Scans, Produktfotos oder Screenshots wird auf einen Blick erfassbar, und Sie öffnen nicht mehr drei Dateien, um die richtige zu finden.
Die Mehrfachauswahl ist in der Dateiliste angekommen. Sie markieren mehrere Dateien und kopieren sie in einem Schritt in einen anderen Ordner - oder geben die gesamte Auswahl in einem Durchgang als Links frei. Der Freigabe-Dialog zeigt, dass er eine Auswahl verarbeitet und nicht eine einzelne Datei, und Sie erhalten die erstellten Links gemeinsam zurück. Fünf Dokumente an Kund:innen zu senden ist damit ein Vorgang statt fünf.
Share-Links hatten immer schon eine Befristung. Sie einzustellen bedeutete bisher, eine Zahl in ein Feld mit der Bezeichnung „Tage" zu tippen - das Rechnen blieb bei Ihnen. Jetzt wählen Sie zwischen 1, 7, 30 und 90 Tagen, passen den Wert bei Bedarf an, und der Dialog zeigt darunter das Datum, an dem der Link abläuft.
Der Rest des Dialogs bleibt, wo er war: die Wahl zwischen „Vorschau und Herunterladen" und „Nur Vorschau erlaubt" sowie das optionale Passwort auf dem Link.
Zwei Änderungen für alle, die eher mit Fotos vor Ort als mit Dokumenten am Schreibtisch arbeiten:
Version 1.1.0 steht im App Store und bei Google Play bereit, beides verlinkt auf unserer Download-Seite. Wenn automatische Updates aktiv sind, haben Sie das Update bereits - und die Integration in den Dateimanager ist einen Schalter in den Einstellungen entfernt.
Wenn Sie einen Wunsch, eine Anregung oder eine Rückmeldung zum Update haben: gern jederzeit. Die Liste oben ist daraus entstanden, was Kund:innen uns über ihre Umwege erzählen - und die nächste wird es auch.