SecureCloud stellt einen MCP-Server bereit, der gängige KI-Assistenten direkt mit dem eigenen Cloud-Speicher verbindet – ob europäische Lösungen wie Mistral Le Chat und Aleph Alpha oder internationale Modelle. Dateien suchen, hochladen, verwalten – per natürlicher Sprache, ohne die KI-Oberfläche zu verlassen. Ein Paradigmenwechsel für produktives Arbeiten mit sensiblen Daten.
Das Model Context Protocol (MCP) ist ein offener Standard, der von Anthropic entwickelt und im November 2024 veröffentlicht wurde. Die Idee: KI-Modelle sollen nicht länger in einer isolierten Textbox leben, sondern sich sicher mit den Systemen verbinden können, in denen Unternehmen tatsächlich arbeiten – Dateispeicher, Projektmanagement-Tools, Datenbanken.
MCP löst ein Problem, das viele Unternehmen aus dem KI-Alltag kennen: Man nutzt KI-Assistenten für Texte, Analysen und Recherchen – aber sobald es um eigene Dateien geht, beginnt das manuelle Hin- und Herkopieren. Dokument herunterladen, in die KI hochladen, Ergebnis wieder zurückspeichern. Das kostet nicht nur Zeit, sondern birgt auch Sicherheitsrisiken, wenn sensible Dateien über unsichere Zwischenstationen wandern.
Genau hier setzt der neue SecureCloud MCP-Server an.
Der MCP-Server von SecureCloud verbindet MCP-kompatible KI-Assistenten direkt mit Ihrem SecureCloud-Speicher – ob europäische Modelle wie Mistral Le Chat, Aleph Alpha oder internationale Anbieter wie Claude und ChatGPT. Statt Dateien manuell hoch- und herunterzuladen, arbeitet die KI direkt mit Ihren Ordnern und Dokumenten. Und das über natürliche Sprache.
Konkret ermöglicht der MCP-Server folgende Aktionen:
- Dateien und Ordner verwalten – Dateien suchen, herunterladen, hochladen, umbenennen, verschieben oder löschen. Neue Ordner erstellen oder bestehende Strukturen reorganisieren. Alles per Sprachbefehl wie: „Verschiebe den Vertragsentwurf vom Ordner ‚Entwürfe‘ nach ‚Finale Versionen‘.“
- Ordnerstrukturen durchsuchen und organisieren – Die KI kann Ihre gesamte Ordnerstruktur auslesen, nach Dateien suchen und Ihnen einen Überblick über Inhalte geben. Statt sich durch verschachtelte Verzeichnisse zu klicken, fragen Sie einfach: „Welche Dateien wurden diese Woche im Projekt-Ordner geändert?“
- Freigaben und Berechtigungen steuern – Share-Links erstellen, Zugriffsrechte für Benutzer und Gruppen verwalten, Upload-Links generieren. Beispiel: „Erstelle einen passwortgeschützten Download-Link für die Quartalszahlen und setze das Ablaufdatum auf Freitag.“
Teamstrukturen verwalten – Gruppen anlegen, Mitglieder hinzufügen oder entfernen, Ordner für Teams freigeben.
Um die Tragweite zu verdeutlichen, ein realistisches Szenario: Sie sind Projektleiterin in einer Ingenieurgesellschaft. Montagmorgen, drei Aufgaben liegen an.
Ohne MCP: Sie öffnen SecureCloud im Browser, navigieren durch vier Ordnerebenen, laden ein Dokument herunter, öffnen Ihren KI-Assistenten, laden die Datei hoch, bitten um eine Zusammenfassung, kopieren das Ergebnis in eine E-Mail, gehen zurück zu SecureCloud, erstellen manuell einen Share-Link für den Kollegen. Dann dasselbe für die nächste Datei. Zeitaufwand: 25–30 Minuten.
Mit MCP: Sie schreiben in Ihrem KI-Tool: „Fasse den aktuellen Statusbericht im Projektordner ‚Brücke A7‘ zusammen und erstelle einen Share-Link für Thomas.“ Die KI liest die Datei direkt aus SecureCloud, liefert die Zusammenfassung und generiert den Link. Zeitaufwand: 2–3 Minuten.
Das ist kein theoretisches Gedankenspiel. Studien zeigen, dass Wissensarbeiter durchschnittlich 3,6 Stunden pro Tag mit dem Suchen und Zusammenstellen von Informationen verbringen (https://hbr.org/2012/10/stop-wasting-valuable-time). Ein MCP-Server reduziert diesen Aufwand signifikant, weil er den Kontextwechsel zwischen Systemen eliminiert.
Die berechtigte Frage bei jeder KI-Integration lautet: Was passiert mit meinen Daten? Gerade in regulierten Branchen – Recht, Steuerberatung, Gesundheitswesen, öffentliche Verwaltung – ist das keine Nebensache, sondern eine Kernfrage.
Der SecureCloud MCP-Server adressiert diese Bedenken auf mehreren Ebenen:
- Authentifizierung über API-Tokens – Der Zugriff erfolgt über persönliche API-Tokens, die in SecureCloud generiert werden. Kein Passwort wird an die KI übergeben. Die Tokens lassen sich jederzeit widerrufen.
- Berechtigungsmodell bleibt erhalten – Die KI sieht nur das, was der jeweilige Benutzer auch über die normale Oberfläche sehen darf. Bestehende Freigaben, Gruppenrechte und Ordnerberechtigungen gelten unverändert.
- Serverstandort Deutschland – Die Daten verlassen zu keinem Zeitpunkt die SecureCloud-Infrastruktur in deutschen Rechenzentren. Der MCP-Server fungiert als Schnittstelle – die Dateien selbst werden nicht an Dritte übertragen oder dauerhaft im KI-Modell gespeichert.
- ISO 27001 zertifiziert, BSI C5 testiert – SecureCloud ist nach ISO 27001 zertifiziert und nach dem BSI C5-Kriterienkatalog (Cloud Computing Compliance Criteria Catalogue) testiert. Damit erfüllt die Plattform die Sicherheitsstandards, die insbesondere Behörden, KRITIS-Betreiber und regulierte Branchen für den Einsatz von Cloud-Diensten voraussetzen. Diese Nachweise gelten selbstverständlich auch für die MCP-Schnittstelle – es handelt sich um denselben Zugangsweg zur selben Infrastruktur.
- DSGVO-konform, Cloud-Act-frei – Da SecureCloud als europäischer Anbieter vollständig der DSGVO unterliegt und keine Daten an US-Behörden herausgeben muss (kein Cloud Act, kein FISA), bleibt die digitale Souveränität auch bei KI-gestützter Nutzung gewahrt.
Die Inbetriebnahme des MCP-Servers ist bewusst einfach gehalten. Im Wesentlichen sind drei Schritte nötig:
Zunächst generieren Sie ein API-Token in Ihrem SecureCloud-Profil. Dann tragen Sie die MCP-Server-URL (https://support.securecloud.de/mcp) in Ihrem KI-Tool ein – die meisten MCP-kompatiblen Assistenten bieten dafür eine entsprechende Einstellung. Abschließend bestätigen Sie die Verbindung, und der KI-Assistent hat Zugriff auf Ihre Ordner.
Die vollständige Dokumentation mit Schritt-für-Schritt-Anleitung finden Sie hier.
MCP-Server sind kein Nischenthema. Neben den großen US-Anbietern setzen auch europäische KI-Unternehmen wie Mistral AI (Frankreich) und Aleph Alpha (Deutschland) zunehmend auf offene Schnittstellenstandards. Gartner prognostiziert, dass bis 2027 über 50 Prozent der Unternehmenssoftware über KI-gesteuerte Schnittstellen bedient wird.
Für Unternehmen, die auf europäische Cloud-Lösungen setzen, ist das eine strategisch wichtige Entwicklung: Wer KI-Integration nur von US-Hyperscalern bekommt, gerät weiter in die Abhängigkeit. Die Kombination aus einem europäischen Cloud-Speicher mit ISO-27001-Zertifizierung und BSI-C5-Testat und einem offenen Protokoll, das auch mit europäischen KI-Modellen funktioniert, zeigt: Digitale Souveränität und KI-Produktivität sind kein Widerspruch.
Der MCP-Server ist ab sofort für alle SecureCloud-Nutzer verfügbar – ohne Aufpreis, ohne Zusatzmodul. Einfach aktivieren und loslegen.